Herzlich willkommen im Studienzentrum Freiburg

„Kleiner Aufwand – große Wirkung“,

„Für mich ist es nur ein Aufwand von ein paar Stunden, doch die Erkenntnisse, die aus meinen Daten gewonnen werden können, geben vielen Menschen nützliche Hinweise auf ihre Gesundheit“ erzählt Oliver Schmidle aus Freiburg.

„Ich habe sehr gerne teilgenommen, denn auch ich erhalte interessante Informationen und Daten über meinen aktuellen Gesundheitsstatus. Schon die Fragen zum Lebensstil haben mir ein paar neue Anregungen gegeben was ich gerne verändern möchte. Auch meine Familie fand es interessant was bei NAKO so alles ermittelt wurde.
Die Untersuchungen waren kurzweilig, der gesamte Ablauf war sehr professionell organisiert.

Ich sehe es als glücklichen Zufall an, dass ich über das Einwohnermeldeamt ausgewählt wurde“ sagt der 47-Jährige Familienvater.

Oliver Schmidle aus Freiburg
„Die NAKO hinterfragt die Korrelation zwischen Lebensstil und Krankheit“,

„Die NAKO Studie kannte ich eigentlich nicht und, als in meinem Briefkasten die Einladung steckte, war ich sehr über den Zufall überrascht, dass ausgerechnet ich in einer Großstadt wie Freiburg für diese Studie ausgewählt wurde“, bemerkt Friederike Saam.

Die Musikerin hat sich zur Teilnahme entschlossen, denn „ich muss gestehen, dass ich selten zum Arzt gehe, aber die Gelegenheit eines ‚Rund-Um-Körperchecks‘ wollte ich ergreifen, um mehr über mich und meine Gesundheit zu erfahren.“

„Diese Langzeitstudie finde ich persönlich sehr spannend, weil sie den Zusammenhang zwischen Bewegung, Ernährung und sozialem Umfeld bereichsübergreifend in den Fokus stellt.“ Die Freiburgerin, die in ihrer Freizeit eine an Alzheimer erkrankte Dame betreut, hat sich mit dem Thema Alzheimer auseinandergesetzt. „Ich habe Bücher von Michael Nehls, dem Molekulargenetiker, gelesen. Darin stellt er die These auf, dass der Lebensstil Krankheiten mitverursachen kann. Diesen Ansatz sehe ich auch in der NAKO Studie. In der ausführlichen Untersuchung wird ausdrücklich der Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung, sozialem Umfeld und Lebensstil bereichsübergreifend und detailliert abgefragt.“

Friederike Saam aus Freiburg
„Das Ergebnis der NAKO Untersuchung hat mir schon jetzt geholfen“,

„Die NAKO kannte ich indirekt durch eine Freundin, die mir einiges über dieses wissenschaftliche Projekt erzählt hatte“, berichtet Caroline Peter. „Überrascht war ich dennoch, als meine persönliche Studieneinladung kam. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Da ich das Vorhaben grundsätzlich begrüße und für notwendig halte, war für mich die Teilnahme selbstverständlich.“

Ein besonderes Erlebnis verbindet die Diplomkauffrau mit der NAKO. „Vor meinem NAKO Besuch war ich auf Dienstreise in Mittelamerika und seit meiner Rückkehrt ging es mir gesundheitlich nicht gut. Ich hatte zwar kein Fieber, bekam aber schlecht Luft. Die Symptome deuteten alle auf eine Allergie. Gerechterweise muss man erwähnen, dass es gerade die Hochphase der Pollenzeit war und ich Allergikerin bin. Auf die Behandlung sprach ich nicht an: ich war weiterhin kurzatmig, körperlich kaum belastbar, grau im Gesicht und mit einer unangenehmen, rasselnden Atmung. Zu diesem Zeitpunkt fand mein NAKO Besuch statt, und ich wurde rundum gecheckt. Einer der vielen Tests war der Lungenfunktionstest. Als ich die NAKO Ergebnisse bekam, ging ich damit wieder zum Arzt. Mit diesen Untersuchungen, ergänzt durch eine Röntgenaufnahme, konnte die Ursache meiner Krankheit eindeutig erkannt werden: eine Lungenentzündung. Dafür war ein Bakterium verantwortlich, das hier nicht heimisch ist und für eine Pneumonie atypische Symptome verursacht. Für die Diagnose meiner Erkrankung war der Ergebnisbrief der NAKO sehr hilfreich. Jetzt bin ich wieder topfit.“

Caroline Peter aus Freiburg
Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren ,
„Als Mediziner empfehle ich meinen Patienten die Teilnahme an der NAKO Gesundheitsstudie. Der sehr umfangreiche Ergebnisbrief der NAKO bietet, falls pathologische Befunde nachweisbar sind, eine sehr gute Grundlage für eine weiterführende Diagnostik und Therapie an und spart Zeit und Kosten“, so Dr. Peter Hess, Facharzt für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren.
Dr. Peter Hess aus Freiburg

Die NAKO Gesundheitsstudie in Freiburg

Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft, das ist der Leitgedanke der NAKO Gesundheitsstudie, der zurzeit größten Bevölkerungsstudie in Deutschland. Bundesweit werden im Verlauf der nächsten Jahre 200.000 Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Mithilfe der gesammelten medizinischen Daten, Bioproben und Befragungsangaben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden chronische Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenz und Depressionen genauer erforscht. Langfristig versprechen sich die Wissenschaftler der NAKO Antworten auf folgende Fragen: Wie entstehen diese Krankheiten? Gibt es Faktoren, die ihre Entstehung begünstigen? Welche Rolle spielen zum Beispiel Umwelteinflüsse, denen wir ausgesetzt sind oder unser Lebensstil? Welche Rolle spielen soziale Faktoren? Und welche Rolle spielen unsere Gene? Wie können wir uns vor diesen Krankheiten am besten schützen? Wie können diese Krankheiten frühzeitig erkannt werden? Finanziell gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, 14 Bundesländern und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

In unserem Freiburger NAKO Studienzentrum werden insgesamt 10.000 mit Hilfe der Einwohnermeldeämter ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und dem Landkreis Emmendingen untersucht. Aufgrund des Studiendesigns dürfen nur die Personen, die eine Einladung erhalten, an der Studie teilnehmen.